"ROUTINE" IN DER GEBURTSHILFE

& BEI DER VERSORGUNG DES NEUGEBORENEN

 

 

90% DER ÜBLICHEN MAßNAHMEN BEI DER GEBURTSBETREUUNG IN DER KLINIK SIND MEDIZINISCH NICHT GERECHTFERTIGT.

NUR 3% DER FRAUEN ERLEBEN NATÜRLICHE GEBURTEN OHNE INTERVENTIONEN.

 

Laut Aussage der Weltgesundheitsorganisation sind über 90% der üblichen Routinemaßnahmen während der Geburt in der Klinik nicht gerechtfertigt bzw. deren Nutzen wissenschaftlich nicht belegt.

Personalmangel und organisatorische Klinikabläufe erfordern häufig das Eingreifen in natürliche Prozesse und führen zu Manipulationen, die im schlimmsten Fall als traumatisierend empfunden werden, die Mutter-Kind-Beziehung nachhaltig beeinflussen bzw. negative gesundheitliche und seelische Folgen nach sich ziehen.

 

Auch als Laie kann man sich ein Urteil über medizinische Maßnahmen bilden, vorausgesetzt man informiert sich ausreichend und erhält umfassende Informationen von verschiedenen Seiten bzw. holt mehrere (Fach)Meinungen ein (Hebamme, Gynäkologe, Kreißsaalteam, Kinderarzt, Freunde…), um dann letztendlich abzuwägen und zu einer individuellen Lösung zu kommen.

 

Die Geburt des eigenen Kindes ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, die Erinnerungen (positive, wie auch negative) bleiben und formen die familiäre und kindliche Entwicklung wesentlich mit (z.B. Alltag mit einem „Schreibabys“ nach einer „schweren Geburt“…), daher darf es nicht egal sein oder fremden Menschen überlassen werden, welche Interventionen sinnvoll und individuell angebracht sind.

 

Laut WHO sollten in jeder Institution, die Geburten betreut, statistische Fakten über die Kaiser- und Dammschnittrate zugänglich sein und über übliche Abläufe, die durchgeführt werden, sollte berichtet werden.

 

Bei Infoabenden soll und muss danach gefragt werden, um sich ein Bild von der Betreuung machen zu können. Eine Kaiserschnittrate über 10-15% ist laut WHO nicht gerechtfertigt bzw. bietet keine gesundheitlichen Vorteil für Mutter und Kind (durchschnittliche Rate in der Region ca. 40%).

 

 

Die Wahl des Geburtsortes hat wesentlichen Einfluss auf das Geburtserleben.

 

Die kritische Auseinandersetzung mit folgenden Themen ist sehr umfangreich und alles andere als übersichtlich. Mit Kindern leben heißt jedoch, dass man Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen muss und dies beginnt in der Schwangerschaft…

 

SCHLAGWORTE

(Maßnahmen/Medikamente/Themen, über die man sich informieren sollte)

 

Ultraschalluntersuchungen

- Zuverlässigkeit

- mögliche Folgen

- Anzahl

- Korrigieren des Entbindungstermins nach der 12. Schwangerschaftswoche

- Aussagekraft einer Gewichtsschätzung des Kindes am Entbindungstermin

CTG- Kontrollen vor dem Entbindungstermin

- Nutzen, Fehlerquote

- Alternativen

- Welche Untersuchungen folgen bei Auffälligkeiten?

Geburtseinleitung

- Risiken

- Folgen (z.B. erhöhtes Risiko für eine operative Geburtsbeendigung)

- übliche Medikamente (z.B. Cytotec)

- eine normale Schwangerschaftsdauer beträgt 38-42 Schwangerschaftswochen, erst darüber hinaus spricht man von einer Übertragung.

geplanter Kaiserschnitt (z.B. bei geschätztem Geburtsgewicht über 4kg)

– erhöhtes Asthmarisiko, erhöhte Allergiegefährdung, Atemschwierigkeiten beim Kind, erhöhtes mütterliches Risiko in Folgeschwangerschaften (automatische Einstufung als Risikoschwangere; mehr Fehl-und Totgeburten in der Folgeschwangerschaft als nach einer vaginalen Geburt…)

Beschleunigung der Wehen durch Eröffnung der Fruchtblase

Verwendung eines Wehentropfes

dauerhafte CTG-Überwachung unter der Geburt

- Folgen (z.B. Bewegungsfreiheit eingeschränkt

- höhere Kaiserschnitt- und Interventionsraten ohne eine Verbesserung kindlicher oder mütterlicher Werte im Vergleich zu Geburten ohne dauerhafte CTG-Kontrolle

Auswirkungen von Schmerzmitteln und PDA

- kindliche Anpassungsschwierigkeiten, verstärkte Gelbsucht nach der Geburt, dadurch Trinkschwäche und Stillschwierigkeiten, operative Geburtsbeendigung sind deutlich häufiger bei einer PDA…

Geburtsposition

- z.B. negative Auswirkungen der Rückenlage…

Verbot einer Nahrungsaufnahme während der Geburt

klassisches „Powerpressen“ (mit geschlossenem Mund, Kinn auf der Brust, hochgezogenen Schenkeln in Rückenlage)

Kristeller-Handgriff (Person drückt während des Pressens auf den Bauch der Frau und „schiebt“ von oben mit)

Dammschnitt (bietet keine Vorteile für den Beckenboden, häufig sexuelle Probleme und Narbenschmerz (der Muskel, der maßgeblich an der Orgasmusbildung beteiligt ist, wird ggf. vollständig durchtrennt))

frühzeitiges Abnabeln, noch während Blut in der Nabelschnur pulsiert

Beschleunigung der Plazentageburt  z.B. durch Ziehen an der Nabelschnur

- Blutungen, operative Nachtastung…

Was passiert mit der Plazenta?

- "Entsorgung im Klinikmüll", Alternative im Garten vergraben; Plazentaheilmittel herstellen lassen (vorher Probengefäß aus der Apotheke anfordern z.B. www.schutznosoden.de oder Engelapotheke...))

Vit K-Gabe

Silbernitratlösung bzw. Credésche Augenprophylaxe innerhalb der ersten Lebensminuten zur Vermeidung einer Bindehautentzündung beim Neugeborenen, die durch eine Tripperinfektion der Mutter hervorgerufen werden und zu einer Erblindung führen kann (Eine Tripperinfektion ist meldepflichtig. Bei Frauen kann sie unbemerkt ablaufen, Männer haben am Morgen charakteristischen Ausfluss aus der Harnröhre. Die Prophylaxe reizt das kindliche Auge und ist schmerzhaft, häufig kommt es zu einer chemischen Bindehautentzündung, die meist antibiotisch behandelt wird). Eine Wirkung gegen Viren, Pilze und Chlamydien ist wissenschaftlich widerlegt! In vielen Bundesländern wird die Prophylaxe aufgrund der Datenlage nicht mehr angeboten.)

Vit D- und Fluoridtabletten täglich ab ca. 10. Lebenstag zur Rachitis- und Kariesprophylaxe VOR der Gabe informieren

Folgen des Zufütterns mit Glukose (Zuckerlösung), Tee oder Ersatzmilch

- Darmbesiedlung wird nachhaltig negativ ge- bzw. zerstört

- Nuckel, Flasche (Saugverwirrung)

- Stillen wird gefährdet

Negative Auswirkungen einer räumlichen Trennung von Mutter und Kind, selbst für kurze Zeit

Baden, Feuchttücher, Pflegeprodukte, Nabelpflege

Prophylaxe/Behandlung einer Neugeborenengelbsucht

- Warmhalten, Stress und Energieverluste vermeiden, häufiges Stillen, um den Stoffwechsel anzuregen (Achtung: Zuckerlösung und Vit K erschweren die Verarbeitung und Ausscheidung von Bilirubin!), ans Fenster stellen, Phototherapie…

Stillen

- Stillhäufigkeit

- Länge der Stillmahlzeit

- Aussagekraft einer Stillprobe (= wiegen, sillen, wiegen)

- optische Beurteilung der Muttermilch

- Gewichtsverlust beurteilen

Impfungen

zusammengetragen 2011 

 

 

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